Leitfaden 5G-Campusnetze gibt KMU Orientierungshilfe

Leitfaden 5G-Campusnetze gibt KMU Orientierungshilfe

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Leitfaden 5G-Campusnetze, eine wichtige Orientierungshilfe vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zur Frage eines eigenen 5G-Netzbetriebs, veröffentlicht. Der Leitfaden basiert auf Ergebnissen des PAiCE-Leuchtturmprojektes „Industrial Communication for Factories“ (IC4F). Der Leitfaden beschreibt Konzepte, Begriffe, Betreibermodelle und Auswahlkriterien für Produktion und Logistik mit Übertragbarkeit auf weitere Domänen wie Medizin-Campus/Krankenhäuser, Häfen, Bergbau, Baustellen und Landwirtschaft.

Leitfaden 5G-Campusnetze – Orientierungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen - Konzepte, Begriffe, Betreibermodelle und Auswahlkriterien für Produktion und Logistik mit Übertragbarkeit auf weitere Domänen wie Medizin-Campus/Krankenhäuser, Häfen, Bergbau, Baustellen und Landwirtschaft

Leitfaden 5G-Campusnetze – Orientierungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Der neu veröffentlichte Leitfaden soll in diesem Rahmen insbesondere KMUs im produzierenden Gewerbe und der Logistikbranche beim Aufbau eigener 5G-Campusnetze unterstützen.  Durch seine universelle Vorgehensweise kann er jedoch auf viele weitere Anwendungsbereiche übertragen werden. Er informiert über das Vorgehen bei Aufbau und Betrieb von 5G-Campusnetzen, Anwendungsgebiete, Eigenschaften sowie Betreibermodelle. Dies bietet eine Orientierungshilfe für Entscheiderinnen und Entscheider von Kommunikationsinfrastrukturen in einer Bandbreite verschiedener Geschäftsfelder. Die Autorinnen und Autoren des Leitfadens sind ausgewiesene Expertinnen und Experten von den Projektpartnern des IC4F Forschungsprojekts und der vom BMWi beauftragten Begleitforschung zum Technologieprogramm.

Professor Slawomir Stanczak, Projektkoordinator beim Fraunhofer HHI: „5G führt zu einem Umbruch in den Geschäftsmodellen der vertikalen Industrien. Dabei können insbesondere Campusnetze ganz neue Möglichkeiten zum Ausschöpfen der Potenziale von 5G-Technologien hinsichtlich Innovationen bei industriellen Anwendungen eröffnen. Mit IC4F ist es gelungen, wichtige Anforderungen neuer Anwendungsszenarien der produzierenden Industrie frühzeitig in die Definition und internationale Standardisierung von 5G-Systemen einzubringen. Neue technologische Entwicklungen wie beispielsweise Maschinelles Lernen und Software-basierte, virtualisierte Netzarchitekturen sowie der Trend zu offenen Schnittstellen erweitern die Leistungsfähigkeit von 5G-Campusnetzen und machen sie zukunftssicher. Zum Kern der Arbeiten des Fraunhofer HHI gehört die Bereitstellung künftiger Netz- und Funktechnologien für die unterschiedlichen Anwendungsdomänen.“

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